Hejima hat ca. 10000 Einwohner und ist damit eine der größeren Städte von Tetsu no Kuni.
Zentral, unterhalb des Iruka-Gebirges, an der Nort-Süd Hauptstraße
Die Stadt wurde zum Teil an das Iruka-Gebirge gebaut, welches sich dahinter erhebt, jedoch nur der Palast erhebt sich über den Rest des Ortes. In den Bergen dahinter sind Reisterrassen angelegt, die den Ort und das ganze Land mit Reis versorgen. Die Reisfelder werden von einem Fluss gespeist, welcher aus dem Iruka-Gebirge entspringt und für die Felder abgezweigt wird.
Der Hauptteil der Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben. Jedoch liegen viele Höfe und Handwerksgebäude außerhalb der schützenden Mauern. Die Stadtwachen patroullieren jedoch regelmäßig im Gebiet der Stadt, so dass es nur selten bis gar nicht zu größeren Überfällen durch Banditen kommt.
Hejima ist an der Nord-Süd-Hauptstraße gelegen, welche die Hauptstadt mit der Blumenstadt verbindet. Darüber hinaus besitzt die Stadt einen Flusshafen, von dem aus man Waren zu der Hafenstadt transportieren kann. Es können jedoch nur kleinere Kutter dort vor Anker gehen, da der Fluss nicht viel Tiefgang erlaubt.
Wie bei der Lage schon erwähnt, ist Hejima von großen Reisfeldern umgeben, die vor allem auf Terrassen am Berg angelegt sind. Darüber hinaus ist es der Handelsmittelspunkt von kleineren Dörfern, in der Umgebung. Durch diese Dörfer bekommt die Stadt auch den Zugang zu Erzen, Holz und Baumaterial. Somit gibt es hier auch einige talentierte Schmiede und Zimmerleute. Durch die zentrale Lage im Land wird die Stadt auch sehr häufig von fahrenden Händlern als Rastort genutzt. Somit findet man, wenn man Glück hat, auch exotische Waren, die es wohl sonst nur in der Hauptstadt zu kaufen gibt.
Durch ihre gute Lage war die Stadt schon immer der Mittelpunkt der Umgebung. So verwundert es auch nicht, dass die Stadt nach Außen hin den Anschein erwecken will, dass hier alles gut ist. Doch im Laufe ihrer Geschichte gab es immer wieder korrupte Banden, die sich im Hintergrund die Macht in der Stadt gesichert haben. Versteckt von der Öffentlichkeit ziehen sie die Fäden derer, denen eigentlich nur das Wohl der Stadt am Herzen liegt. Sollte jedoch jemand versuchen hinter die Fassade zu blicken, so ist dieser schnell weg vom Fenster. Somit leben viele der Bürger, die damit schon Bekanntschaft gemacht haben, in Angst einen falschen Schritt zu machen. Viele schauen einfach weg, auch wenn die Zeichen für die Korruption offensichtlich sind. Nach dem Krieg mit Taki war es am Schlimmsten, nicht nur war die Regierung abgesetzt worden und ein Großteil der Stadtwachen umgekommen, es herrschte auch ein allgemeines Chaos, so dass es ein Leichtes war, die Macht an sich zu reißen. Aber vielleicht waren es auch die Strippenzieher im Hintergrund, welche die Stadt wieder aufbauten… weswegen man heute gern noch wegschaut. Die Abgaben in den späteren Jahren nach Taki taten dann ihr übriges, um die Menschen bis an die Existenzgrenze auszubeuten. Seit die neue Daimyo an der Macht ist und die Abgaben nach Taki nun ausbleiben können, geht es der Stadt aber wieder besser als je zuvor, zumindest im Vordergrund.
Die Stadt besitzt einen Marktplatz in der Mitte, von dem eine große Treppe hinauf zum Palastgebäude führt. Die Treppe wird gesäumt von zwei Mauern, die über den Marktplatz aufthronen.\ Drei Gasthäuser/Herbergen gibt es am Marktplatz:
Neben den Gasthäusern gibt es in der Nähe des Marktplatzes auch noch ein Bordell.
Der Weg vom Eingangstor zum Marktplatz ist mit Steinen gepflastert und die Fassaden
der Häuser wirken fast schon nobel. In dieser Hauptstraße finden sich die ganzen Händler des Ortes und hier findet man alles, was das Herz begehrt. Zur Hauptgeschäftszeit ist hier kaum ein Durchkommen.
Am Eingangstor zur Stadt werden Passkontrollen durchgeführt, so dass man ohne eine gültige Liezens die Stadt nicht betreten darf. Aber ein Beutel voll Geld öffnet ja bekanntlich einem auch alle Tore.
Die Nebenstraßen der Stadt sind eher weniger nobel gehalten und auch nicht gepflastert Bei Regen bilden sich schnell Schlammlöcher. Es mag den Anschein erwecken, dass die Stadt wie ein Juwel aussieht, jedoch bei genauerer Betrachtung kann man hinter die glänzende Fassade schauen.
Die Stadt wird von einer korrupten Bande in Beschlag genommen, welche die Regierung der Stadt in ihren Händen hat. Sie treten nur selten zu Tage, da die Dorfbewohner wissen, dass sie sich nicht gegen sie auflehnen können, da sie sonst sehr schnell von der Bildfläche verschwinden. So wird wohl niemand freiwillig Informationen über diese Gruppe herausrücken, auch unter Androhung von Tot; denn das wären sie dann so oder so.
Die Gruppe lenkt unter Anderem den Handel und die Preise in der Stadt und zwacken von jedem einen Teil des Gewinns für sich selbst ab. Man kann hier zwar recht viele verschiedenen Waren erwerben, aber die Preise dafür sind 10-20% teurer als in anderen Städten.