Storyline - Wie alles begann

Der Mensch ist genügsam, alles was er braucht ist ein wenig Ordnung in seinem Weltengefüge. Ob er einsam auf einer Insel ist oder in einer Großstadt, er wird sich seine Welt formen und versuchen sie mit der Umgebung in Einklang zu bringen. Was geschieht jedoch, wenn das, was den Menschen einen Halt im Gefüge gibt, auf einmal zerstört wird?

Nun, diesen tragischen Moment wird jeder einzelne anders erleben. Für die Menschen in der Traumwelt war es ein Tag, wie jeder andere auch, das tägliche Leben passierte, wie man es kannte, Händler bauten ihre Marktstände auf, Kinder spielten auf den Straßen, Ninjas aus den 9 Reichen vollzogen ihre Arbeit, während sich auf der anderen Seite in der Wirklichkeit oder in einer alternativen Seinswelt, ein großer Ninjakrieg dem Ende neigte, und der große Gegner bezwungen werden konnte. Zurück blieb ein gigantisches Schlachtfeld, das sich über die Grenzen dreier Reiche erstreckte.

Die letzte Tat des großen Übels, welches als Madara Uchiha bekannt war, wurde beseitigt. Es war eine Genjutsu, eine so genannte Illusionskunst auf höchstem Niveau, welche die ganze Welt in ihren Bann gerissen hatte. Menschen wie auch Tiere verfielen in ihren Bann und befanden sich in einer Scheinwelt, doch konnte die Technik durchaus auch so mächtig sein, dass die Leute in eine Art alternative Seinswelt befördert wurden. Was nun stimmt und was nicht, konnte nicht herausgefunden werden. Doch eines stand fest, das Leben aller Betroffenen wird nie wieder so sein wie vorher. Es gab Kriegsszenarien, die sich in das Gedächtnis der Leute der Ninjawelt einbrannten und die verarbeitet werden mussten. Außerdem gab es unzählige Opfer, welche durch das Tsukuyomi ein anderes Leben gefunden hatten und sich nun auf einer Welt befanden, die gerade einen großen Krieg hinter sich gebracht hatte und wohl nicht mehr ihre eigene Welt war.

Menschen erwachten allerortes und hatten ein Problem, sie hatten keine Ahnung, was mit ihnen geschehen war. Es gab durchaus einige, die sich relativ schnell eine Identität erschaffen haben, die zu dem Körper, in welchem sie erwacht waren, passte, so als wären sie schon immer auf dieser Welt gewesen. Daneben gab es die Leute die keinerlei Gedächtnis mehr hatten, wer oder was sie sind, wie sie auf das Schlachtfeld, in ein Labor, in ein Lazarett oder in eine der großen Städte gekommen waren. Sie kannten nur ihr Leben in der Traumwelt und fanden sich in für ihr Verständnis ‘neuen’ Körpern mit ‘neuen’ Fähigkeiten wieder, einige hatten nicht einmal mehr ihr übliches Geschlecht.

Der Drang seine Freunde, seine Familie und sein altes Leben wieder aufzunehmen ruht in jedem Menschen, denn als Gewohnheitswesen wäre das das einfachste. Menschen aus allen Ländern und Reichen brachen nun auf, um vereinzelt oder in Gruppen, welche sich gebildet hatten, ein neues Leben zu bestreiten.

Ein Großteil der Leute aus der Traumwelt entschlossen sich in ihre alten Städte, in welcher sie in der Traumwelt gelebt hatten, zurückzukehren. Doch sie waren ungern gesehene Fremde für jene Reiche. Zwar würde man durchaus viele Flüchtlinge aufnehmen, um ihre besonderen Clan- und Bluterbentechniken zu erlangen, doch ein Gefühl von Heimat würden sie nicht empfinden; denn der Drang nach dem ‘Alten’, war zu groß. So kam es, dass sich Gruppen zusammentaten, um ein neues Dorf in einem bisher eher unbekannten Reich zu gründen. Dort wollte man ein Leben führen, wie man es aus der Traumwelt kannte. Die Gründung von Yumegakure sollte beginnen, ob es eine neue Ära der Helden wird oder ob ein neues Böses dadurch entsteht, obliegt den Ninjas dieses Dorfes.

 
story.txt · Zuletzt geändert: 2017/03/24 17:09 von nimaru
 
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