Charaktererstellung

Grundvoraussetzungen

Um einen Charakter zu erstellen wird die aktuelle Version des Charaktererstellers benötigt, die hier zu finden ist. Es handelt sich hierbei um eine ods-Datei, um sie ordnungsgemäß zu verwenden wird also Open Office benötigt.

Eigentliche Charaktererstellung

Um einen Charakter zu erstellen hat man 1.500 Erstellungspunkte (EP) zur Verfügung. Diese sind nicht mit den Erfahrungspunkten (EXP) zu verwechseln, die ein Charakter durch das Absolvieren von Missionen erhält und können nicht nachträglich erhöht werden. Die EP werden verwendet um das Grundgerüst des Charakters zu erstellen, ihm Vor- sowie Nachteile zu geben und wahlweise auch ein Bluterbe oder einen bestimmten Clan. Vorteile und Clans kosten hierbei EP, für die Wahl von Nachteilen erhält man hingegen EP, die dann ausgegeben werden können. Hier gilt: Maximal können durch Nachteile 1.000 EP zusätzlich generiert werden, die sich aus Charakterlichen und Regeltechnischen Nachteilen zusammensetzen. Von diesen 1.000 EP können wiederum maximal 500 durch Charakterliche Nachteile generiert werden, während es für Regeltechnische Nachteile keine solche Begrenzung gibt. Es ist also möglich, auch die kompletten 1.000 zusätzlichen EP allein durch Regeltechnische Nachteile zu generieren.

Wichtig:
Wenn die EP die durch Nachteile generiert werden, die zulässige Obergrenze überschreiten, verfallen die überschüssigen EP. Die gewählten Nachteile gelten dennoch voll!
Es sollte beachtet werden, dass es nicht zwingend notwendig ist, diese 1.000 EP auch voll auszuschöpfen. Wichtiger ist, dass man einen Charakter erstellt, mit dem man selbst zufrieden ist und den man angenehm spielen kann. Weiter sollte man bedenken, dass der Ersteller auch zur Erstellung von NSCs verwendet wird und einige der Nachteile für einen Ninja-SC daher eher ungeeignet sind.

  • Die Nachteile sind hier zu finden. Sich gegenseitig offensichtlich ausschließende Vor- und Nachteile sowie sich gegenseitig ausschließende Nachteile dürfen nicht zusammen gewählt werden (Stumm und Laute Stimme, Charismatisch und Ungehobelt, Schwacher Wert und Talent für Wert, etc.).
  • Die Vorteile sind hier zu finden. Sich gegenseitig offensichtlich ausschließende Vor- und Nachteile sowie sich gegenseitig ausschließende Vorteile dürfen nicht zusammen gewählt werden (s.o.).
  • Es kann immer nur ein Clan oder Bluterbe gewählt werden, ein doppeltes Bluterbe ist nicht möglich. Die meisten Clans und Bluterben bringen diverse Vor- und Nachteile mit sich. Speziell ist hierbei der Nachteil Verpflichtungen gegenüber dem Clan, den Charaktere, die einem Clan oder einem Bluterbe mit Clanstrukturen angehören, automatisch erhalten. Neben Abgaben an den Clan in Höhe von 10 % des auf Missionen erhaltenen Soldes bedeutet dies, dass man dazu verpflichtet ist, Verräter und Feinde des Clans (insbesondere Jutsudiebe) zu verfolgen und gegebenenfalls zu töten sowie auch andere Aufträge, die dem Wohl des Clans dienen ohne Bezahlung zu übernehmen. Charaktere, die ihren Clan verraten haben oder aus einem anderen Grund nicht zum Clan gehören, dem sie eigentlich zugehören würden, erhalten stattdessen den Nachteil Clanlosigkeit, was bedeutet, dass sie keine neuen Clanjutsu lernen können, bereits gelernte Clanjutsu teurer steigern und auch den Clan-Bonus bei der Erstellung neuer Jutsu nicht nutzen können.
  • Fähigkeiten und Werte können bei Erstellung für EP erhöht werden. Auf diese Weise generierte Startwerte werden für die spätere Berechnung der Steigerungskosten ignoriert und erhöhen diese nicht. Es ist also auf diese Weise möglich, sich einen Vorteil zu erkaufen, der vor allem zu Beginn der Ninja-Karriere hilfreich sein kann. Man sollte jedoch bedenken, dass Fähigkeiten und Werte auch mit EXP gesteigert werden können, während Vorteile nicht im Nachhinein erkauft werden können. Unabhängig davon liegt diese Entscheidung bei jedem selbst. Die Kosten für die Erhöhung von Fähigkeiten und Werte richten sich nach folgender Tabelle:
Wert erhöhenDie ersten drei Erhöhungen kosten bei der Erstellung 100 EP. Die nächsten drei (i.d.R. ab Stufe 12 bis Stufe 15) 200 EP. Die nächsten drei danach 300 EP, usw.
Fähigkeit erhöhen
(C-Komplexität)
Die ersten drei Erhöhungen kosten bei der Erstellung 10 EP, die nächsten drei 20 EP, die nächsten drei danach 30 EP, usw.
Fähigkeit erhöhen
(B-Komplexität)
Die ersten drei Erhöhungen kosten bei der Erstellung 5 EP, die nächsten drei 10 EP, die nächsten drei danach 15 EP, usw.
Fähigkeit erhöhen
(A-Komplexität)
Die ersten drei Erhöhungen kosten bei der Erstellung 1 EP, die nächsten drei 2 EP, die nächsten drei danach 3 EP, usw.

Um einem Charakter Leben einzuhauchen wird neben dem Grundgerüst aus Werten, Vor- und Nachteilen auch noch eine Hintergrundgeschichte benötigt. Die folgende Liste kann dabei helfen:

  • Erinnert sich der Charakter nur an das, was im Tsukuyomi passiert ist? Nur an das, was vor dem Tsukuyomi war? An beides? Wurde vorher bereits ein anderes Chat-RPG gespielt, dann kann das was dort erlebt wurde als Erinnerungen an das Tsukuyomi genutzt werden, falls das nicht der Fall ist, kann man sich entweder selbst etwas passendes ausdenken, oder aber die einfachste Variante wählen, dass der Charakter sich nicht an das erinnert, was er in der Genjutsu erlebt hat.
  • Was ist die Geschichte des Charakters in der Welt vor FF, vor dem Tsukuyomi oder auch bevor er nach Tetsugakure gekommen ist? Im Grunde kann dies relativ frei gestaltet werden, solange es nicht in Extreme abdriftet. Der klischeebehaftete einzige Überlebende eines ganzen Dorfes, das von marodierenden Ninja-Banditen niedergebrannt wurde, die dabei noch die Familie und den Hund des Charakters getötet haben, weswegen dieser dann in der Wildnis allein großgeworden ist und sich überragende Überlebensfähigkeiten angeeignet hat, während er sich nur dadurch jeden Tag wieder hochraffen konnte, dass er sich die Rache an denen, die ihm alles genommen haben vor Augen gehalten hat wäre so ein Beispiel. Möchte man unbedingt eine etwas andere Hintergrundgeschichte, muss das vorher mit den Admins abgeklärt werden um zu gewährleisten, dass es ins Setting passt.
  • Was ist absolut nicht erlaubt? Enge Bekanntschaft und/oder Verwandtschaft mit einem namentlich erwähnten Charakter des Mangas. Sicherlich wird jeder Hyuuga irgendwie mit jedem anderen verwandt sein, auch Hinata, allerdings sind SCs grundsätzlich maximal sehr entfernte Cousins und hatten oder haben keine enge Beziehung.
  • Wenn ein Charakter komplett neu anfängt (5.000 Start-EXP), hat er oder sie keine Ninjaerfahrung, keinen Hintergrund als Missing-nin oder sonstiges. Auch wenn er oder sie im Tsukuyomi ein Ninja war. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Charakter sich nicht als Dieb oder ähnliches durchgeschlagen haben kann.
  • Der Hintergrund eines Charakters sollte sich insbesondere zu Beginn in den Fähigkeiten widerspiegeln. Ein Charakter der sich beispielsweise als Dieb durchgeschlagen hat, sollte zumindest ein gewisses Maß an Schleichen und Verstecken mitbringen.
  • Die Geschichte eines Charakters sollte seine Nachteile wiederspiegeln und in gewisser Weise begründen. Auch schränken Vor- und Nachteile einen Charakter in einigen Punkten ein, was berücksichtigt werden sollte.
  • Gehört der Charakter zu einem bestimmten Clan oder Bluterbe? Falls das der Fall ist, hat auch das einen Einfluss auf seine Herkunft. Clanmitglieder wurden grundsätzlich in den Clan hineingeboren. Bestimmte Bluterben tauchen nur an einigen wenigen Orten auf: Byakugan kommt ursprünglich immer aus Konoha. Bakuton stammt aus Iwa. Rei Hansha können überall auftauchen. Sharingan kommen aus einem Labor Danzos nahe Konohas. Shikotsumyaku aus einem Labor Orochimarus am Rand des Konohagebiets. Jiton kommt aus Suna. Mokuton kommen aus einem Labor Madaras im Land des Eisens. Hyouton wurden nach dem Genozid versprengt und können überall gelebt haben, viele von ihnen aber im Mizu no Kuni.
  • Wie kommt der Charakter nach Tetsugakure? Im Grunde gibt es hier zwei Möglichkeiten. Die erste und vielleicht einfachere: Der Charakter startet direkt in Tetsugakure und wie er ins Dorf gekommen ist wird in derHintergrundgeschichte festgelegt. Die zweite, etwas aufwändigere: Der Charakter wird bei einer Mission rekrutiert.

Nach der Erstellung:

Ein Charakter startet grundsätzlich mit 5.000 EXP und auf dem Rang Genin. Diese 5.000 EXP können genutzt werden um den Charakter mit Fähigkeiten auszustatten, seine Werte zu erhöhen oder Jutsus zu kaufen. Es ist jedoch ratsam, sich zu Beginn auf die Fähigkeiten zu konzentrieren.
Zusätzlich bekommt jeder Charakter (außer solchen die den Nachteil Unfähigkeit für Nin- und Genjutsu gewählt haben) Henge no Jutsu, Bunshin no Jutsu und Kawarimi no Jutsu auf einem Startwert von 10, ohne dafür EXP oder Jutsuslots ausgeben zu müssen. Für die Steigerungskosten gilt das allerdings als normale Steigerung, womit die nächste Steigerung also die von 10 auf 11 wäre.
Jeder Charakter erhält außerdem ein Startgeld in Höhe von 50.000 Ryô die frei verwendet werden können um sich aus den Shop-Items eine Startausrüstung zusammenzustellen. Es ist ratsam, sich ein Headset zu kaufen.
Wurde vorher bereits ein anderes Chat-RPG gespielt, das über ein Missionssystem oder vergleichbares verfügt und kann nachgewiesen werden, dass dort bereits eine bestimmte Menge Missionen oder ähnliches absolviert wurden, kann ein Charakter bis zu 15.000 Bonus-EXP erhalten.

Falls ihr der Meinung seid, Anspruch auf diese Bonus-EXP, oder einen Teil davon, zu haben, kontaktiert einen der Admins im Forum oder über Discord. Diese überprüfen den Fall dann.

Aussehen des Charakters

Das Aussehen eines Charakters ist grundsätzlich dem Spieler überlassen. Allerdings sollte es sich im Bereich dessen aufhalten, was möglich ist. Folgende Punkte sollten beachtet werden.

  • Haarfarbe: Grundsätzlich ist jede Haarfarbe möglich, im Zweifelsfall dann eben gefärbt. Während Haarfarben wie etwa Rot, Rosa und Blond durchaus natürlich vorkommen können, sind zumindest grellere Farben eher ungewöhnlich.
  • Augenfarbe: Grundsätzlich ist jede Augenfarbe möglich, die auf natürlichem Wege vorkommen kann. Byakugan-Nutzer bilden hier die Ausnahme - deren Augen sind immer weiß.
  • Größe: Grundsätzlich ist die Entscheidung hier dem Spieler überlassen. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Charakter nicht mit einem Kind verwechselt werden kann, wenn er oder sie nicht den Nachteil “Kind” oder “Kleinwüchsig” hat. Abseits davon sollte die Körpergröße eines Charakters sich im Rahmen dessen bewegen, was menschenmöglich ist.
  • Gewicht: Der Ersteller errechnet aus Größe und Geschlecht des Charakters automatisch das Gewicht, wobei es sich jedoch nur um einen Standard handelt. Änderungen können im Zweifelsfall manuell vorgenommen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Gewicht des Charakters sich in einem logischen Bereich bewegt.
  • Kleinere Eigenheiten: Hierunter fallen Dinge wie sichtbare Narben, Heterochromie und vergleichbares. Kleine Merkmale, die nicht unter die Kriterien des Nachteils “Offensichtlich Anders” fallen. Falls ein NSC sich an den Charakter erinnert und ihn beschreiben soll, dann werden dies vermutlich mit die ersten Dinge sein, die ihm einfallen.

Generell liegt es immer im Ermessen des SLs, wie sich das Äußere eines Charakters auf gewisse Situationen im RPG auswirkt. Das bedeutet, dass es in bestimmten Situationen zu situativen SGs in der Form von Boni, aber eben auch Mali, kommen kann. Der SL sollte es hierbei natürlich nicht übertreiben und bedenken, dass es sich um ein Setting handelt, in dem auch etwas ungewöhnlichere Haarfarben nicht besonders abnormal sind. Körperliche Grundvoraussetzungen eines Charakters, die nicht aus einem oder mehreren Nachteilen resultieren bringen niemals einen grundsätzlichen Malus mit sich. Es sollte wie immer darauf geachtet werden, dass alle am RPG beteiligten Personen ihren Spaß haben.

 
charaktererstellung.txt · Zuletzt geändert: 2019/09/27 22:09 von iori
 
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